Suche
VDS begrüßt HRK-Empfehlung
Mittwoch, den 14. Dezember 2011 um 11:08 Uhr
Der Verein Deutsche Sprache e.V. begrüßt die Empfehlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), das Deutsche als Sprache von wissenschaftlichen Veröffentlichungen und als Sprache der Lehre zu erhalten. Die Hochschulen sollen sich demnach dafür einsetzen, ein verstärktes Bewusstsein für sprachenpolitische Fragen zu schaffen.
„Seit Jahren warnt der Verein Deutsche Sprache e.V. (VDS) davor, dass Deutsch als Wissenschaftssprache verkümmert“, sagte VDS-Sprecher Holger Klatte. Endlich hätten jetzt die Universitäten eindeutig festgestellt, dass Englisch als einzige Wissenschaftssprache die Leistungen der Wissenschaftler einschränkt, so Klatte.
In ihrer Empfehlung erklärt die HRK, dass der Zwang zum Englischen in Forschung und Lehre die Sprachenvielfalt gefährdet. Deswegen fordert die HRK mehr Übersetzungen wissenschaftlicher Arbeiten und geeignete Instrumente, mit denen nicht-englischsprachige Veröffentlichungen besser berücksichtigt werden.
Der HRK-Kommission, die die Empfehlung erarbeitete, gehörten auch der VDS-Vorsitzende, der Dortmunder Wirtschaftswissenschaftler Walter Krämer, und der Vorsitzende des Arbeitskreises Deutsch als Wissenschaftssprache (ADAWIS e.V.), der Münchner Biologe Ralph Mocikat, an.
Verweise:
| < Zurück | Weiter > |
|---|
Deutsch oder Denglisch?
Als Mitglied im Verein Deutsche Sprache e. V. tun Sie etwas für die Erhaltung und Weiterentwicklung des Deutschen als eine eigenständige Kultursprache. Jeder ist willkommen. Sie können den VDS als stilles Mitglied unterstützen oder die Vereinsarbeit aktiv mitgestalten. Hier (
Die