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VDS-Infobrief Nr. 89
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VDS begrüßt HRK-Empfehlung

Mittwoch, den 14. Dezember 2011 um 11:08 Uhr

Der Verein Deutsche Sprache e.V. begrüßt die Empfehlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), das Deutsche als Sprache von wissenschaftlichen Veröffentlichungen und als Sprache der Lehre zu erhalten. Die Hochschulen sollen sich demnach dafür einsetzen, ein verstärktes Bewusstsein für sprachenpolitische Fragen zu schaffen.

„Seit Jahren warnt der Verein Deutsche Sprache e.V. (VDS) davor, dass Deutsch als Wissenschaftssprache verkümmert“, sagte VDS-Sprecher Holger Klatte. Endlich hätten jetzt die Universitäten eindeutig festgestellt, dass Englisch als einzige Wissenschaftssprache die Leistungen der Wissenschaftler einschränkt, so Klatte.

In ihrer Empfehlung erklärt die HRK, dass der Zwang zum Englischen in Forschung und Lehre die Sprachenvielfalt gefährdet. Deswegen fordert die HRK mehr Übersetzungen wissenschaftlicher Arbeiten und geeignete Instrumente, mit denen nicht-englischsprachige Veröffentlichungen besser berücksichtigt werden.

Der HRK-Kommission, die die Empfehlung erarbeitete, gehörten auch der VDS-Vorsitzende, der Dortmunder Wirtschaftswissenschaftler Walter Krämer, und der Vorsitzende des Arbeitskreises Deutsch als Wissenschaftssprache (ADAWIS e.V.), der Münchner Biologe Ralph Mocikat, an.

Verweise:

 

Medienecho

Zur neuen Entwicklung trage neben dem Motiv der besseren Verständlichkeit auch ein grundsätzlicher Wandel im Verhältnis der Unternehmen zu ihren Kunden bei, sagt slogans.de-Chef Hahn. Ziel von Werbung sei nicht mehr, den Nimbus der eigenen Marke zu erhöhen, sondern den Kunden in den Vordergrund zu stellen. „Und da hat die Muttersprache einen wichtigen Effekt. Sie signalisiert einen vertrauensvollen Umgang.“ Für Sprachberater Pogarell steht mittlerweile fest: „Deutsch kommt besser an.“

Englische Slogans kommen aufs Abstellgleis, Klein Report vom 23.9.2007, (www.kleinreport.ch)

 

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Sprüche

„Warum soll in deutschsprachigen Gebrauchsanweisungen nicht ‚Rechner' statt ‚Computer', ‚Luftkissen' statt ‚Airbag', ‚Programm' statt ‚Software' stehen?“

Christoph Böhr, Landesvorsitzender CDU Rheinland-Pfalz, in der Welt am Sonntag vom 11. 2. 2001